NX-01 technische Daten

Name: Enterprise 
Reg.-Nr.: NX-01 (Prototyp)
Klassifikation: Forschungsschiff für Langstrecken
Jahr der In-Dienst-Stellung: Anfang 2151 
Gebaut in Werft: San Francisco Trockendock, Erdorbit (später bekannt als SF Fleet Yards)
Warp 5 Komplex, San Franzisco Flotten Werften
Captains: Jonathan Archer
Besatzung: 83 und 1 Hund 
Geschwindigkeit: Warp 5 max.
Decks: 7 Decks (A bis G) (+ 2 halbe, unterhalb Deck D und E)
Waffenausstattung: 3 Phasen-Kanonen und Raumtorpedos
Größe: Länge 270 M, Breite 149 M, Höhe 42 M
Durchmesser der U-Sektion:  161 Meter
Länge der Warpgondeln: 119 Meter
Gewicht: 80.000 Tonnen
Transportsysteme: keinen Personentransporter,
1 Frachttransporter
Shuttles: 1 Shuttlerampe mit 2 Shuttlepods

Hüllenpanzerung:

Polarisation Hüllenpanzerung

Deflektorschild:

 1 Deflektorschild 

Die Enterprise NX-01 ist ein Raumschiff der Sternenflotte der Erde im 22. Jahrhundert und leistete schon ihren Dienst, bevor die Vereinigte Föderation der Planeten im Jahr 2161 gegründet wurde. Sie läuft als Prototyp der NX-Klasse im Jahre 2151 unter dem Kommando von Captain Archer vom Stapel und stellt einen Meilenstein an Geschwindigkeit, Größe und Ausstattung in der Raumfahrt für die Menschen der 2150er dar. Eine technische Evolution stellt unter anderem der erste voll funktionsfähige Warp 5-Antrieb dar. Alle anderen bekannten Technologien, wie Waffen, Transporter und ähnliches stecken zu dieser Pionierzeit noch in den Kinderschuhen.

John Evans und Doug Drexler, die verantwortlichen Designer bei Paramount, verwendeten als Grundlage unter anderem Abbildungen eines Kampfflugzeuges aus dem II. Weltkrieg (Lockheed P-38 Lightning), um den gewünschten Retro-Look zu erzeugen. Zudem wurden zahlreiche Anspielungen auf technische Eigenschaften der NCC-1701 eingebaut. Die Innenräume hingegen strahlen eine Art Atom U-Boot Atmosphäre aus und sind sichtbar aus Metall. Rick Berman, der Produzent der Serie, hat auch tatsächlich ein Unterseeboot besucht, um einen Eindruck von den doch etwas mehr eingeengten Militärquartieren zu bekommen.

Aufgrund der noch jungen Raumfahrtgeschichte besitzt die NX-Klasse, insb. die Enterprise NX-01, im Gegensatz zur späteren Designphilosophie der Sternenflotte nur eine primäre Hüllenkonstruktion, an deren hinterem Ende, ähnlich wie bei einem Katamaran, zwei Ausläufer integriert worden sind. An deren beiden Enden läuft eine querlaufende Verstrebung, die in der Mitte den sogenannten Warpfeldgenerator enthält, der für die Regulierung des Warpfeldes zuständig ist. An jeweils beiden Enden dieser Verstrebung sind längere Warpgondeln in zylindrischer Bauweise befestigt worden. Interessant ist auch dass diese Raumschiffklasse der Akira Klasse des 24. Jahr. sehr ähnlich sieht.

Angefangen bei Kirks Enterprise bis hin zur Voyager von Kathryn Janeway entstanden alle Schiff der Sternenflotte als Modell. Doch die Enterprise von Captain Archer wird der Bote einer neuen Ära von Special Effekts für das Franchise sein. Die gesamte Arbeit an dem Schiff wird vollständig digital von statten geht.

 
Deck A: Brücke, Bereitschaftsraum, Turbolift
Deck B: Mannschaftsquartiere, Sensoren, Deuterium-Tank
Deck C: Quartiere, Observationsdeck, Sporthalle
Deck D: Quartiere, Gästequartiere, Maschinenraum, Transporterraum
Zwischendeck: Plasmaleitungen und andere technologische Systeme, Wartungsschächte
Deck E: Quartier des Captains, Casino, Krankenstation
Zwischendeck: Plasmaleitungen und andere technologische Systeme, Wartungsschächte
Deck F: Shuttlehangar, Greifer, Antimateriekammer, Waffenkammer, sowie alle Schiffswaffen
Deck G: VIP Quartiere, Sensoren

Technische Eigenschaften
Mit der Enterprise NX-01 steht für die Menschen endlich eine optimale Plattform zur Verfügung, um das eigene Sonnensystem verlassen und die unerforschten Regionen des Weltalls genauer erforschen zu können. Erst durch die massiven Entwicklungsarbeiten an einer neuen Generation des Warpantriebes, an dem hauptsächlich der geniale Wissenschaftler Dr. Henry Archer beteiligt war, ist es möglich, eine erhebliche Leistungssteigerung zu bewirken. Somit war es möglich, eine neue Höchstgeschwindigkeit von Warp 5 zu erreichen. Im Laufe der Zeit und durch neue Erfahrungswerte gelingt es der Enterprise NX-01, durch die Integration neuer Plasmainjektoren, die Höchstgeschwindigkeit auf Warp 5,2 zu steigern. Natürlich ist das Schiff auch mit einem leistungsfähigen Impulsantrieb ausgerüstet, sowie mehrere Manövriertriebwerke, die dem Schiff eine gute Manövrierfähigkeit verleihen.

Die Enterprise NX-01 ist ursprünglich nur mit konventionellen Torpedos ausgerüstet und besitzt auch keine moderne Schutzschild-Technologie. Stattdessen existiert nur eine polarisierbare Hüllenpanzerung, die in der Lage ist, feindliche Treffer abzuschwächen sowie ein Deflektor, der das Schiff vor Weltraumstaub oder anderen Partikeln, die ansonsten das Schiff bei Warp-Geschwindigkeit schwer beschädigen würden, schützt. Nachdem die Enterprise NX-01 schon eine Weile ihren Dienst in der Sternenflotte der Erde absolviert hatte, fiel auf, dass diese neue Klasse mit einigen Mängeln zu kämpfen hat. Eines der größten Probleme stellt unter anderem ihre relativ leistungsschwachen Verteidigungssysteme dar. So werden 2151 die taktischen Systeme mit der Fertigstellung der Phasenkanonen erweitert und 2153 werden insbesondere die Fusionstorpedos durch Photoniktorpedos ersetzt.

Eine weitere technische Besonderheit der Enterprise ist der erste funktionsfähige Transporter, der eine Zulassung besitzt, Biomaterie zu transportieren. Man traut aber dem Transporter noch nicht so recht, so dass man ihn anfangs nur für Frachttransporte oder absolute Notfälle eingesetzt hat. Als Alternative stehen zwei Shuttlepods zur Verfügung, die vom Shuttlehangar auf der Unterseite des Schiffes mit Hilfe einer speziellen Andockvorrichtung starten und landen können. Letztlich existieren noch zwei weitere Luken, die sich rechts und links neben der Sensoren Phalanx befinden. Dort sind die beiden Fähren untergebracht, die eigentlich nur bei Inspektionen von Schäden eingesetzt werden. Falls es zu einem Notfall kommt stehen mehrere Rettungskapseln zur Verfügung, die eine maximale Geschwindigkeit von 300 km/h haben. Für eine spätere Untersuchung eines möglichen Unglücks hat die Enterprise mehrere Blackboxes, die die Schiffs-Telemetrie aufnehmen.

Ebenfalls im Shuttlehangar untergebracht ist der mechanischen Vorläufer des Traktorstrahls, der so genannte Greifer. Der Greifer stellt eine Art Gestell mit einem ausrichtbaren Kopf dar. Dabei wird wie bei einer Harpune eine Art Pfeil abgeschossen, der sich durch eine elektromagnetische Einwirkung an Hüllen von Schiffen, Fähren usw. festsetzen kann.
Die Schiffe der NX-Klasse, insb. auch die Enterprise NX-01, wie auch die der späteren Constitution-Klasse, nutzen Duo tironische Computersysteme. Sie lassen sich manuell sowie durch einfache verbale Befehle steuern. Anders als bei den Schiffen der nächsten Generationen, die ab dem 23. Jahrhundert verwendet werden, sind beispielsweise die Computer der NX-Klasse nicht in der Lage, sich verbal mitzuteilen. Alle Systeme sind mit einem komplexen Datennetzwerk verbunden und laufen alle in einem zentralen Punkt des Schiffes zusammen, in dem sich ein Computerkern befindet, der sich auf Schiffen der NX-Klasse über 3 Decks erstreckt.
Auch die Sensoren und die Kommunikation sind eher primitiv. So ermöglicht nur einer Serie von ‚Subspace Verstärker‘, die von der Enterprise regelmäßig abgesetzt werden, langreichweiten Kommunikation mit der Erde.

Interne Einrichtungen
Von den Komfort- und Ausstattungsstandards, die im 23. Jahrhundert auf Schiffen der Sternenflotte vorherrschen, ist man hier im 22. Jahrhundert noch weit entfernt. So müssen die gewöhnlichen Mannschaftsmitglieder Kabinen mit mehreren Kameraden teilen; nur die Offiziere haben eigene Quartiere. Dennoch muss man zugestehen, dass selbst durch das sehr begrenzte Platzangebot der NX-Klasse relativ viele Freizeitmöglichkeiten für die Crewmitglieder zur Verfügung stehen. Dazu zählen unter anderem die Sporthalle, in der z.B. Basketball gespielt werden kann, ein Fitnessstudio, wöchentliche Filmvorführungen, sowie das Casino, in der Crewmitglieder ihre Mahlzeiten zu sich nehmen können. Da es noch keine Replikatoren gibt, werden alle Menüs auf traditioneller Art und Weise zubereitet. Dafür sorgen ein Koch und eine gut ausgestattete Küche.

Die Brücke befindet sich auf Deck A, dessen hinterer Teil dazu dient, wichtige Missionsbesprechungen abzuhalten. Dabei unterstützt werden die Führungsoffiziere durch einen besonderen Tisch, der über ein eingebautes Computerterminal mit großem Bildschirm verfügt. Rundherum sind weitere Terminals in den Wänden eingelassen, die diverse Funktionen des Schiffes anzeigen. Der Platz des Captains bildet den zentralen Punkt des Raumes, wobei sich rechts vom Captain die Taktische Station befindet. Dahinter sind die Bedienfelder für die Energie- und Antriebssysteme untergebracht. Vor dem Captain sitzt der Steuermann des Schiffes, während links davon die Arbeitsstationen für Wissenschaft und Kommunikation untergebracht sind.

Der Maschinenraum auf Deck D ist umfangreich ausgerüstet und besteht aus einer größeren Halle, die in zwei Ebenen unterteilt ist. Bei beiden sind mehre Arbeits- und Kontrollstationen installiert, durch die man alle wichtigen Schiffssysteme steuern bzw. regulieren kann. Das besondere Augenmerk gilt jedoch dem Warpkern, der eine oval förmige Bauform aufweist. Der Chefingenieur verfügt über einen kleinen persönlichen Arbeitsplatz und es existieren mehrere Wartungsluken und Zugänge, durch die man vollen Zugriff auf alle primären und sekundären Schiffssysteme hat.

Die Krankenstation ist zwar klein, aber dennoch sehr modern ausgestattet. Sie ist relativ schnell auf dem E-Deck zu erreichen und ist mit insgesamt vier Standardbetten, sowie einem besonderen Biobett ausgerüstet, das durch ein im Boden integriertes Schienensystem in eine Scannerkammer hineingefahren werden kann. Innerhalb dieser Röhre existieren mehrere umfangreiche und leistungsfähige medizinische Scanner, sowie die Möglichkeit, verschiedene Strahlungsarten zu erzeugen. Zusätzlich sind viele kleinere Analyse- und Arbeitsstationen gleichmäßig in der Krankenstation verteilt.