Bird-of-Prey

Klingonischer Bird-of-Prey

 

Ein Klingonischer Bird-of-Prey ist ein Schiffstyp, welcher von der klingonischen Verteidigungsstreitmacht und einzelnen Häusern des Klingonischen Reichs genutzt wird. Es gibt ihn in unterschiedlichen Größen und Ausführungen.

Die verschiedenen Typen des Birds-of-Prey stellen im ausgehenden 23. und 24. Jahrhundert, neben den jeweils eingesetzten größeren Kreuzer- und Schlachtkreuzerklassen, die wichtigsten klingonischen Raumschiffe dar. Das Konzept dieses Schiffstyps ist bereits im 22. Jahrhundert in der Anwendung.

Technische Eigenschaften

Die IKS Rotarran angedockt an Deep Space 9

Allen Birds-of-Prey ist die typische Raubvogelform gemein. Obwohl es zwischen den verschiedenen Klassen des Bird-of-Prey teilweise beachtliche Größenunterschiede gibt, sind sie in Entwurf und Gestaltung alle sehr ähnlich. Die Brücke befindet sich im „Kopf“, der mit einem schlanken „Hals“ mit dem Rumpf verbunden ist. Zwei „Flügel“ gehen von diesem ab, die bei einigen Bird-of-Prey-Modellen schwenkbar sind (Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart). An ihren Spitzen sind Disruptoren montiert.

Birds-of-Preys besitzen am Bug unter der Brücke eine Torpedorampe. Bei einigen Varianten ist auch eine hintere Rampe am Triebwerksblock angebracht. (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock; Star Trek V: Am Rande des Universums; Star Trek VI: Das unentdeckte Land; DS9: Der Weg des Kriegers, Teil II; ENT: Border­land)

Darüber hinaus sind alle Schiffe dieses Typs mit einer Tarnvorrichtung ausgestattet, welche Schiffe sowohl optisch als auch vor gegnerischen Sensoren verbirgt. Frühe Modelle dieser Tarnvorrichtung hinterlassen eine visuelle Verzerrung, anhand welcher man bei genauer Beobachtung ein getarntes Schiff erkennen kann, allerdings wird der Mangel nach einiger Zeit behoben. (Star Trek III: Auf der Suche nach Mr. Spock, Star Trek V: Am Rande des Universums)

2293 entwickeln die Klingonen einen Prototyp dieser Klasse, der dazu in der Lage ist, mit aktivierter Tarnvorrichtung zu feuern. General Chang nutzt diesen taktischen Vorteil, um der USS Enterprise-A einen Angriff auf das Schiff des klingonischen Kanzlers Gorkon, die IKS Kronos Eins, zuzuschieben, um die Friedensgespräche zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich zum Scheitern zu bringen. Die Verschwörung wird jedoch aufgedeckt und der Prototyp von der Enterprise und der USS Excelsior zerstört. (Star Trek VI: Das unentdeckte Land)

Der Bug der Pagh

Die IKS Pagh ist mit Phasern ausgestattet. (TNG: Der Austauschoffizier)

Die IKS Rotarran besitzt an ihrer Spitze eine Schleuse. (DS9: Martoks Ehre)

Traktorstrahlemitter befinden sich, sowohl bei der Variante des 22. Jahrhunderts, als auch an modernen Modellen, an der Unterseite des Primärumpfes, wo sich auch ihre größte Schwachstelle befindet. (ENT: Border­land; (DS9: Zu neuer Würde)

Die Schiffe der Klingonen sind sehr spartanisch eingerichtet. Die Quartiere enthalten eine Schlafmöglichkeit, die aus einer harten Pritsche besteht. Für die Besatzung steht eine Messe zur Verfügung.