Qui-Gon Jinn
Qui-Gon Jinn war ein weiser und unabhängiger Jedi-Meister zur Zeit der Alten Republik. Er gehörte zwar dem Jedi-Orden an, folgte jedoch oft stärker der lebendigen Macht als den starren Regeln des Jedi-Rates.
Er war einst Schüler von Count Dooku und entwickelte früh eine eigenständige Sicht auf die Macht. Qui-Gon glaubte daran, auf sein Gefühl zu hören und den Willen der Macht über politische Vorgaben zu stellen – was ihn innerhalb des Ordens nicht immer beliebt machte.
Sein Padawan war Obi-Wan Kenobi, den er mit Geduld und Vertrauen ausbildete. Gemeinsam wurden sie nach Naboo entsandt, wo Qui-Gon den jungen Anakin Skywalker entdeckte. Er war überzeugt, dass Anakin der Auserwählte sei, der das Gleichgewicht der Macht bringen würde.
Im Duell gegen Darth Maul wurde Qui-Gon tödlich verwundet. Vor seinem Tod bat er Obi-Wan, Anakin auszubilden – eine Entscheidung, die den Lauf der Galaxis verändern sollte.
Qui-Gons größte Besonderheit war sein tiefes Verständnis der lebendigen Macht. Er war der erste Jedi seiner Zeit, der lernte, nach dem Tod als bewusster Machtgeist weiterzuexistieren – Wissen, das später auch Yoda und Obi-Wan weitergegeben wurde.